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Es wird angenommen, daß die
Verkarstung viele Jahrmillionen
in Anspruch genommen hat.
Der hier vorherrschende
Kalkstein schließt aufgrund
seiner Wasserdurchlässigkeit
die Bildung von Oberflächengewässern
praktisch aus. Dadurch entstanden typische Karstphänomene, wie z.B.
das Versickern von Wasser
in den Boden und die Bildung
von Dolinen, Höhlen und
Schlucklöchern. Selbstverständlich
fehlt es auf dem Karst
angesichts seiner besonderen
Bodenstruktur nicht an Tümpeln
und kleinen Seen. Der bekannteste davon liegt in
Percedol, im Trichter einer breiten Doline. Die bekannteste und
zugleich meistbesuchte Karsthöhle ist sicherlich die
Grotta Gigante, deren zentrale Halle den ganzen Petersdom aufnehmen
könnte.
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